Berlin - Die Zahl der erfassten Straftaten in Deutschland ist im vergangenen Jahr einem Bericht zufolge um 2,3 Prozent auf 5,31 Millionen gesunken. Wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf die ihr vorliegende Polizeiliche Kriminalstatistik berichtete, verbesserte sich zudem die Aufklärungsquote geringfügig auf 58,4 Prozent.

Bezogen auf die Häufigkeit von Straftaten pro 100.000 Einwohnern ist es in Berlin am gefährlichsten (13.739 Taten) und in Bayern am sichersten (4528) – in beiden Ländern ging diese Zahl aber zurück. Nur in Bremen/Bremerhaven, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gab es einen Anstieg.

Einen merklichen Rückgang gab es vor allem beim Wohnungseinbruchdiebstahl (minus 13,9 Prozent). Zurückgeführt wird das aber auf einen Corona-Effekt, denn in Zeiten der Pandemie waren Banden durch Grenzkontrollen geschwächt, außerdem waren viele Menschen deutlich häufiger zu Hause, was die Tatgelegenheiten reduzierte.