Berlin - Die Berliner Polizei hat am Donnerstag einen 31-Jährigen wegen versuchten Mordes und besonders schwerer Brandstiftung verhaftet. Der Mann steht im Verdacht, Ende September in Kreuzberg versucht zu haben, das Zelt von zwei Obdachlosen anzuzünden. Der Tatverdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 31-Jährigen vor, den„ Tod der Zeltbewohner zumindest billigend in Kauf genommen zu haben“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Wohnungslosen blieben unverletzt. Offenbar, weil der für die Tat benutzte Molotow-Cocktail am Zelt abprallte. Es entstand nur ein geringer Schaden an der Behausung der beiden 47 und 53 Jahre alten Männer.

Die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen dauern an.