In Berlin werden noch freiwillige Helferinnen und Helfer für die Volkszählung gesucht. Ihre Aufgabe ist es, von Haus zu Haus zu gehen und mit den zufällig ausgewählten Anwohnerinnen und Anwohnern einen Fragenkatalog durchzugehen. 300.000 Menschen in Berlin sollen für den Zensus 2022 befragt werden. Die Interviewerinnen und Interviewer können dabei bis zu 1000 Euro Aufwandsentschädigung erhalten.

Konkret werden laut Angaben des Tagesspiegels im Märkischen Viertel und Wittenau (Reinickendorf), Mitte, Neukölln und Marzahn sowie auch in einigen Landkreisen Brandenburgs noch Freiwillige gesucht, die die Befragungen zu Wohn- und Lebenssituation durchführen sollen. „Mal wieder frische Luft und echte Begegnungen“ – so wirbt das Landesamt im Imageclip um die Mithilfe bei der Befragung.

Es geht in den Interviews etwa um Alter, Familienstand oder Wohn- und Arbeitssituation. Die Ergebnisse sind Grundlage für viele politische und wirtschaftliche Entscheidungen. Fragen zum Einkommen, zur Religion oder dem Impfstatus werden nicht gestellt. Die Gespräche lassen sich entweder in den Wohnungen der Befragten oder auch an der Haustür oder im Flur führen.

Zensus 2022: Eine Befragung dauert zehn bis fünfzehn Minuten

Interviewer erhalten nach einer eintägigen Schulung und unterschriebener Verschwiegenheitserklärung „Arbeitspakete von ca. 150 Auskunftgebenden“, so Projektreferentin Janin Rynski. Je nach Einsatzgebiet können sich die Adressen auf einen großen Wohnblock oder viele einzelne Einfamilienhäuser verteilen. Eine Befragung soll etwa zehn bis fünfzehn Minuten dauern.

Interessierte können sich hier beim Amt für Statistik Berlin und Brandenburg für die Aufgabe bewerben.