ZermattAnders als Italien will das Schweizer Skigebiet Zermatt am Matterhorn alle Pisten und Bahnen für Skifahrer in der kommenden Saison öffnen. Erfahrungen im Sommerskigebiet hätten gezeigt, dass „die Sicherheit der Gäste gewährleistet“ werden könne, hieß es auf einer Pressekonferenz in Zürich Anfang Oktober. Gäste würden sich  „sehr gut“ an die behördlichen Auflagen halten. 

Wer das nicht tue, könne sanktioniert werden. Eine mögliche Maßnahme: Gästen, die sich wiederholt nicht an die verpflichtenden Maßnahmen des Skigebiets halten, könnte im Extremfall auch der Skipass gesperrt werden. 

In Österreich und Italien ist Skifahren derzeit nicht möglich, der Start der Wintersaison ist noch offen. Wann an der Zugspitze skigefahren und geboardet werden darf, ist ebenfalls noch unklar. Der ursprünglich für den 13. November geplante Start wurde wegen des Lockdown light bereits verschoben.  

Ein weiteres beliebtes Skigebiet in der Schweiz hat die kommende Saison bereits offiziell abgehakt. Cyprian Sutter, Geschäftsleiter von Prättigau-Tourismus in der Schweiz, bestätigte dem ADAC, dass das Skigebiet Fideriser Heuberge in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Situation gar nicht erst aufmachen werde. „Wir sind ein beliebtes Gebiet für Gruppenreisen und Skilager, da ist es zu unsicher, ob in dieser Saison ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist“, wird Sutter vom ADAC zitiert. Er hält es zudem für möglich, dass weitere kleinere Skigebiete in der Schweiz diesem Beispiel folgen müssen.