Zugbegleiterin in Regionalbahn bespuckt

Ein Mann soll sich in einer Regionalbahn zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin-Spandau aggressiv verhalten und einer Zugbegleiterin ins Gesicht gespuckt ...

ARCHIV - Ein LED-Leuchtkasten hängt an einem Polizeirevier.  ymbolbild
ARCHIV - Ein LED-Leuchtkasten hängt an einem Polizeirevier. ymbolbildJan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/S

Berlin-Ein Mann soll sich in einer Regionalbahn zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin-Spandau aggressiv verhalten und einer Zugbegleiterin ins Gesicht gespuckt haben. Der 26-Jährige wurde vorläufig festgenommen, wie die Bundespolizei in Berlin am Dienstag mitteilte.

Die Frau hatte demnach bei der Fahrt am Sonntag die Fahrkarten kontrollieren wollen, als der Mann aggressiv geworden sei und die 50-Jährige bespuckt habe. Er habe seine Oberbekleidung ausgezogen, gegen die Zugtüren getreten und versucht, diese während der Fahrt zu öffnen. Schließlich habe er die Notbremse gezogen, so dass der Zug in Spandau stehen blieb. Als er bedrohlich auf die Zugbegleiterin zugegangen sei, habe diese ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht, teilte die Polizei mit.

Rettungskräfte versorgten nach der Festnahme die Augen des Mannes. Er war der Polizei bereits durch Drogendelikte bekannt. Er kam später wieder frei. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung und des Missbrauchs von Nothilfemitteln ermittelt. Durch das Ziehen der Notbremse kam es zu Verspätungen im Zugverkehr.