Kolkata - Mit Sturmböen und heftigen Regenfällen ist der Zyklon Gulab am Sonntagabend an der Ostküste Indiens auf Land getroffen. Die Sturmböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 95 Stundenkilometern, wie die indische Meteorologiebehörde mitteilte. Der tropische Wirbelsturm erfasste Regionen in den Küstenstaaten Andhra Pradesh, Odisha und Westbengalen; vor dem nahenden Zyklon hatten sich dort mehr als 200.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Örtliche Medien meldeten den Tod von zwei Fischern, die in ihrem Boot vom Sturm erfasst worden waren. Drei Fischer konnten sich an Land retten, ein sechstes Besatzungsmitglied wurde noch vermisst, wie Indian Express berichtete. Rettungskräfte waren im Einsatz, um den vermissten Fischer noch zu finden.

Die Meteorologen äußerten die Hoffnung, dass sich Gulab in den kommenden Stunden abschwächen werde. Im Mai hatte der Zyklon Yaas die Ostküste Indiens heimgesucht. Dabei waren mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen, Zehntausende verloren ihr Zuhause. Der entstandene Schaden wurde mit zwei Milliarden Dollar beziffert.