München - „Wir haben versucht, ihn dazu zu bringen, dass er ein ganz normaler Bürger bleibt.“ So fasst Jürgen Böhnhardt, der Vater des inzwischen toten NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt die letztlich gescheiterten Bemühungen der Eltern zusammen. Die rechtsextreme Gesinnung seines Sohnes sei im Elternhaus, wo er noch bis 1998 wohnte, allenfalls „unterschwellig mal angekommen“, berichtet der 69-jährige Rentner am Donnerstag im Münchner NSU-Prozess. Er wisse nicht, wo sein Sohn sein Gedankengut herbekommen habe. Niemand in der Familie, im Freundeskreis der Eltern, von den Arbeitskollegen habe so gedacht.

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