München - Etwa vier Stunden nachdem Habil Kilic von zwei Schüssen getötet worden war, haben die Rechtsmediziner den Leichnam des Gemüsehändlers untersucht. Am Dienstag, fast zwölf Jahre nach den Schüssen, hat der zuständige Mediziner noch einmal vor dem Münchner Oberlandesgericht erklärt, was damals bei der Untersuchung zu Tage getreten ist. Ein Mittelgesichtsdurchschuss und ein Hirnschädeldurchschuss habe man diagnostiziert.

Der Gemüsehändler war das vierte Opfer der Terrorgruppe. Und vor drei Wochen ging es in dem NSU-Verfahren schon einmal um diesen Mord: Warum die Fahnder die Tat und die Täter in Bereich der Organisierten Kriminalität vermuteten, in Reihen der Mafia, der PKK – aber nicht im rechtsradikalen Umfeld. Pinar Kilic, die Witwe des Ermordeten, hatte aus ihrer Wut gegenüber den Ermittlungsbeamten keinen Hehl gemacht.

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