München - Im Münchener Gericht liegt am 127. Verhandlungstag des NSU-Prozesses ein Knistern in der Luft, bevor Tino Brandt befragt werden soll. Als eine Nebenklägerin wegen der vielen anderen schon aufgetretenen Zeugen aus der rechten Szene, die sich meist an fast erinnern, darauf hinweist, dass man auch Ordnungshaft verhängen könne, wird der Vorsitzende Richter zum ersten Mal seit Monaten richtig fuchtig: Manfred Götzl verbittet sich lautstark und wütend Belehrungen. Er ist konzentriert, aber auch leicht nervös. Dann kommt, in Handschellen, der Zeuge.

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