Der Club aus Nürnberg hat die vergangenen Jahre aus vielen Gründen vorwiegend im Tabellenkeller und der Zweiten Liga verbringen müssen, unter anderem deswegen: Er besaß kein magisches Dreieck wie beispielsweise der VfB Stuttgart in den Neunzigern mit Giovane Elber, Fredi Bobic und Krassimir Balakov oder der VfL Wolfsburg im Meisterjahr 2009 mit Edin Dzeko, Grafite und Zvejzdan Misimovic. Aber das ist jetzt vorbei, jetzt hat auch der Club sein Triangulum, es setzt sich zusammen aus Julian Schieber, Ilkay Gündogan (Foto) und Mehmet Ekici. Und sofort geht alles wie von selbst.Am Sonnabend spielten die drei die Hintermannschaft von Werder Bremen schwindelig, Schieber legte Gündogan auf, Schieber legte Ekici auf und wieder Gündogan, am Ende stand es 3:2 für den Club. Ähnlich hatte das zuvor auch schon zwei Mal im DFB-Pokal geklappt und vier Mal in der Liga. Ekici sagte später: "Ich denke, das liegt daran, dass wir auch privat viel Zeit miteinander verbringen."Die Folge ist ein zurzeit gediegener Mittelfeldplatz, was kein kleiner Erfolg ist, bedenkt man die letzten Jahre. Und wer weiß, vielleicht ist ja auch noch einiges mehr drin. Zum Beispiel ein magisches Viereck, wie es in der Geschichte des Fußballs bislang nur die Brasilianer zustande gebracht haben. Immerhin spielt neben den drei Freunden ja auch noch der talentierte Mike Frantz im Sturm. Der traf zuletzt zwei Mal und sagte anschließend, das liege auch daran, dass er mit Schieber und Ekici und Gündogan immer besser harmoniere. Vor allem privat.