Nach dem gelungene Premierenstart von unserem neuen Comedy-Programm "Unheilbar gesund" und zwölf ausverkauften Vorstellungen im Dezember können sich die Zuschauer auf einen neuen unterhaltsamen Erich-Kästner-Abend freuen. Unter dem Motto "Keine Angst! - Wenn s doch Mode wäre zu verblöden!" tritt der Kabarettist Alexander Wikarski dem Zeitgeist kräftig auf die Füße. Erich Kästner - heute ein Klassiker der deutschen Literatur - galt zu seiner Zeit als Journalist und Lyriker, als Romancier und Kinderbuchschriftsteller, als Dramatiker und Kabarettautor, als Drehbuchschreiber für Kinofilme und Epigrammatiker . als Kenner der Hochkultur und Verfechter der Unterhaltungsliteratur. Der gebürtige Dresdner hat sich bei einem breiten Publikum vorwiegend als Verfasser satirischer Verse und als Kinderbuchautor einen Namen gemacht. Seine bekanntesten Werke sind: "Emil und die Detektive", "Das fliegende Klassenzimmer", "Dr. Erich Kästners lyrische Hausapotheke", "Das doppelte Lottchen".Alexander Wikarski wurde 1941 in Berlin geboren. Bereits als 13-Jähriger hatte er 1954 an der Seite von Harry Hindemith anlässlich der Neueröffnung der Berliner Volksbühne als Tellknabe sein Bühnendebüt. Nach dem Abitur absolvierte er ein Volontariat bei Intendant Fritz Wisten an der Volksbühne. Von 1962 bis 1964 schloss sich dann ein Schauspielstudium an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin an. Sein erstes Engagement führte ihn an das Landestheater in Parchim. Von 1967 bis 1991 gehörte Alexander Wikarski zum Ensemble des Deutschen Fernsehfunks, wo er in zahlreichen Filmen und TV-Schwänken mitwirkte. Er arbeitete mit namhaften Regisseuren zusammen und war auch selbst als Regisseur beim DFF und in anderen Theatern tätig. Gastspiele führten ihn u. a. an die Berliner Bühnen "Theater am Kurfürstendamm", "Das Ei" im Friedrichstadtpalast und den "Musikclub im Schauspielhaus" sowie nach Hamburg, in die Schweiz und nach Österreich. Seit 1991 ist er Schauspieler am Kabarett "Die Kneifzange", und dort mit dem Soloprogramm "Der Herr Karl" sowie in dem himmlischen Kabarettprogramm "Mein Gott, Alter!" zu sehen, welches er über 250-mal spielte. Ferner war er jüngst in Fernsehproduktionen wie "Wolfs Revier", "Das Schwein", "Praxis Bülowbogen", "Im Namen des Gesetzes" und "Alarm für Cobra 11" zu sehen. In den Sommern 1999 und 2000 spielte er in der Open-Air-Produktion "Im Weißen Rössl" (im Berliner Gartenrestaurant "Zenner") die Partie des Prof. Hinzelmann. Äußerst erfolgreich war Alexander Wikarski in der "Insulaner"-Revue "Sehn se, det is Berlin!", die von 1999 bis 2001 über 200-mal in der "Kleinen Revue" des Berliner Friedrichstadtpalastes gezeigt wurde."Wenn s doch Mode wäre zu verblöden!" ist keine Aufforderung, sich verblöden zu lassen. Im Gegenteil. Fassen Sie Mut, sich dem Trend der Zeit, der Verblödungsindustrie entgegenzustellen. Alexander Wikarski hilft dabei dem Publikum mit bissigen, satirischen, wehmütigen und manchmal auch etwas frivolen Gedichten, Liedern und einigen frechen Zwischenrufen. Unterstützt wird er von Christoph Wagner am Piano. Sie werden staunen, wie aktuell Herr Kästner ist.Wenn s doch Mode wäre zu verblöden!Mit Alexander Wikarski. Am Piano: Christoph Wagner.Am 5. , 9. , 16. , 21. und 26. Januar um 20 Uhr.Kartentelefon: (030) 47 99 74 80 Sie finden uns im Russischen Haus in der Friedrichstraße 176-179, 10017 Berlin (gegenüber Galeries Lafayette).www. kneifzange-berlin. de.DENNIS SCHÖNWETTER Medizinischer Rachefeldzug: Klaus Zeim, Marga Bach und Klaus-Peter Grap in "Unheilbar gesund".