FRIEDRICHSHAINGrünes Licht für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verlangt der Bezirksverordnete Lutz Forstbauer (Bündnis Friedrichshain) in einem offenen Brief an den Senat. Anlaß ist die Öffnung der Oberbaumbrücke nur für Autofahrer."Der ÖPNV und, was noch schlimmer ist, die Demokxatie ist Ihnen schnuppe!" behauptet Forstbauer in dem offenen Brief, der auch von Anwohnern unterzeichnet ist. Beschlüsse des Abgeordnetenhauses bezüglich der Tram würden ignoriert.Nicht zur Kenntnis nehme man auch Bürgerbegehren in beiden angrenzenden Bezirken sowie Beschlüsse der Rezlrksverordnetenversammlung (Bvv) von Friedrichshain, die sich für eine Öffnung der Brücke ausschließlich für den öffentlichen Nahverkehr aussprachen. Die BVV Kreuzberg fordert, nur Jeweils eine Fahrspur für Autos und Motorräder freizugeben.Durch das Projekt Auto-Innenstadtnng werde der Anteil des Kfz-Verkehrs gerade dort massiv erhöht, wo ihn der Senat nach eigenen Angaben eigentlich reduzieren will. Forstbauer an die Landesverwaltung: "Sie behaupten Immer wieder, daß für viele, besonders schlenengebundene Verkehrsprojekte Geld fehlt. Ich meine: Geld ist genug da, Sie geben es nur an falscher Stelle aus." Niederfürbahnen wären auch weitaus billiger als die bisher gekauften.Statt auf die kostensparende Straßenbahn zu setzen, orientiere sich der Senat immer noch auf die UBahn, die zu teuer sei, und auf eine Luxus-Sanierung der S-Bahn. hs