Der Unterhaltungskünstler Gordon Sumner, genannt Sting, lebte Mitte der 1980er in New York. Bei einem Freund, der sowjetisches Fernsehen empfangen konnte, lief das Moskauer Kinderprogramm. Die Sendung sei sehr liebevoll gemacht gewesen, schwärmte Sting später. Er habe sich deren Schöpfer unmöglich so vorstellen können, wie UdSSR-Insassen im Westen bisweilen gezeichnet wurden – „als graue, untermenschliche Automaten, die nur gut genug waren, um sie in die Luft zu jagen“. Aus diesem Eindruck entstand „Russians“, ein Song über das Gleichgewicht des Schreckens und die Hoffnung, dass auch auf der anderen Seite mindestens ein Herz für Kinder schlägt: But what might save us, me and you/ is if the Russians love their children too.

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