Beginnen wir mit einem Generalvorbehalt: Waffen sind niemals unschuldig. Waffen bringen früher oder später immer den Tod und mehr Waffen bedeuten entsprechend: mehr Tod. Das gilt für alle Waffen, große und kleine, leichte und schwere. Deswegen beruhigt uns auch nicht die Überlegung, dass doch nur der Mensch den Abzug betätige und also er allein die Verantwortung für Mord und Totschlag trage, während die Waffe selbst bloß ein  Werkzeug seines Willens sei. Schließlich wissen wir: Die Verfügbarkeit oder Zugänglichkeit von Waffen schafft Gelegenheiten, die der nur selten im Vollbesitz seiner hohen Moral befindliche Mensch allzu häufig und gern nutzt. „Shoot first and ask questions later“ – das ist keine Glaubenssache, sondern Statistik, wie sich am Beispiel der hohen Mordraten in den waffenvernarrten USA jederzeit belegen lässt.

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