Im turbulenten Schuljahr unter Covid droht nicht nur viel Fachunterricht auf der Strecke zu bleiben. Auch für die Schülermitbestimmung bleiben im Lockdown oder im Hybridunterricht wenig Zeit und oft kein Raum. Aula, ein kostenloses digitales Beteiligungsmodell für Schülerinnen und Schüler, das es seit 2014 gibt, könnte das ändern. Schulen können das Konzept und die digitale Plattform einsetzen, um an ihrer Schule Verbesserungsideen bis zur Umsetzung durch die Schulkonferenz voranzutreiben. Dabei sind klassische demokratische Fähigkeiten gefragt: Vorschläge formulieren - Unterstützende gewinnen - Kompromisse schließen - Gremien überzeugen. Der Aula-Prozess wird verbindlich durch einen Vertrag und eine freiwillige Selbstverpflichtung der Schulkonferenz, Ideen mitzutragen, die über Aula zustande kommen. Aula kann sowohl auf der Plattform aula-blog.website genutzt als auch auf dem Schulserver installiert werden. Leiterin von Aula ist die ehemalige Piratin und jetzige Grüne Marina Weisband. Der Verein Politik-digital e.V. und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) unterstützen das Projekt.

Frau Weisband, der Öffentlichkeit sind Sie noch aus Ihrer Zeit als politische Geschäftsführerin der Piratenpartei in Erinnerung. Wie kamen Sie zur Leitung von Aula, der Demokratieplattform für Schüler*innen?

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