Berlin - Die Corona-Pandemie hat im letzten Jahr eine Neuverschuldung des Staates von rund 130 Milliarden Euro verursacht. Das ist der höchste Verschuldungsbetrag seit Gründung der Bundesrepublik. Dieser Rekord wird jedoch nur von kurzer Dauer sein. Für 2021 und 2022 hat das Bundesfinanzministerium neue Schulden in Höhe von 140 Milliarden Euro eingeplant. Der Staat befindet sich aber nicht nur in einer tiefen Finanzkrise, er steht auch vor gewaltigen anderen Problemen – Stichworte: Klimawandel und Digitalisierung –, deren Lösung keinen Aufschub duldet. Das Corona-Management der letzten Monate hat in der Öffentlichkeit zudem zu einem Vertrauensverlust in staatliches Handeln geführt. Aus diesem Anlass forderte die Bundeskanzlerin in ihrer Regierungserklärung vom 25. März, „dass wir schonungslos analysieren müssen, wo unsere Schwächen liegen“.

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