Swing unterm Hakenkreuz: Als Goebbels in Berlin eine Swingband gründete

Swing war im Nationalsozialismus geächtet. Trotzdem ließ Propagandaminister Goebbels eine geheime Band für Propagandazwecke zusammenstellen. 

Ein seltenes Foto der geheimen Band: Charlie and his Orchestra im Jahr 1942
Ein seltenes Foto der geheimen Band: Charlie and his Orchestra im Jahr 1942CC BY 4.0

Berlin - Swing, diese vor rund einhundert Jahren entstandene Spielart des Jazz, war so etwas wie die Popmusik der Dreißiger- und Vierzigerjahre. Das lag vor allem an der Tanzbarkeit, mit der die Big Bands und Jazzorchester das Publikum auf Trab und nicht selten zur Rage brachten. Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, wie der Schriftsteller Walter Kempowski in seinem berühmten autobiografischen Nachkriegsroman „Tadellöser & Wolff“ beschrieb. Kempowski war selbst Teil der „Swing-Jugend“, die die Platten der angloamerikanischen Jazz-Heroen hörte und sich zu diesem Sound im Coolsein übte.

Unbegrenzt weiterlesen.

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € im Monat nur 0,50 € pro Woche für die ersten 6 Monate
  • Jederzeit kündbar
0,50 € / Woche
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
16,99 € / Monat
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • Wochenendausgabe in Ihrem Briefkasten
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
19,99 € / Monat