Eine der bedrückenden Erfahrungen, die man in diesen Pandemie-Zeiten macht, ist die, dass der Umgang mit dem Virus vielfältige Spannungen erzeugt, die nicht nur die Gesellschaft in feindliche Lager spalten, sondern auch Freundschaften auseinanderzureißen drohen. Dass man einander nicht einmal mehr mit Argumenten zu verständigen vermag, legt sich über alles, was mit dem Virus in Berührung kommt.

Das Heimtückische dieser Pandemie ist, dass das Virus ebenso wie wir Menschen auf Sozialkontakte angewiesen ist. Und eine der hervorstechendsten negativen Auswirkungen dieser Pandemie besteht darin, dass das Gift mehr und mehr auch in die zwischenmenschlichen Beziehungen einträufelt. Gestern noch Freunde, heute einander spinnefeind! Gesprächsabbruch ist noch eine der milderen Reaktionen. Diese oder ähnliche Erfahrungen dürften im letzten Dreivierteljahr viele Menschen gemacht haben.

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