„Die Zone“ – wie John Sauter den Osten Deutschlands in seinen Gedichten nennt, ist der Ausgangspunkt seines künstlerischen Schaffens. Der Schriftsteller und Rapper hat in diesem Frühjahr einen gleichnamigen Gedichtband beim Verlag Voland & Quist herausgebracht, und man kann sagen: Er gibt der ostdeutschen Provinz eine Stimme.

Eine durchaus kritische, aber auch poetisch verträumte Stimme, die aufzeigt, dass Herkunft immer mit Ambivalenz verbunden ist. Geboren im sächsischen Freiberg, aufgewachsen in Brand Erbisdorf etwas südlich davon, begeistert sich John schon zu Schulzeiten für Kunst und Literatur. „Ganz klassisch im Kunstunterricht. Ich hatte einen coolen Kunstlehrer, der mich auch dazu motiviert hat, über ein Studium der bildenden Künste nachzudenken“, erinnert sich der inzwischen 36-Jährige am Telefon. Allerdings fand er eher im Schreiben seine Leidenschaft und begeisterte sich früh und vielseitig für Musik.

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