Angst ist zu Nyein Chan Ko Kos ständigem Begleiter geworden. Angst, dass Menschen über Nacht verschwinden und als Leichen wieder auftauchen. Angst, dass seine Heimat dauerhaft ein düsterer Ort bleibt. Angst, selbst zu sterben. Seit das Militär in Myanmar Anfang Februar die zivile Regierung abgesetzt und die Macht an sich gerissen hat, sind Ko Kos Lebenspläne in weite Ferne gerückt. Wegen des auch coronabedingt schwierigen Arbeitsmarktes wollte der Ingenieur eigentlich nach Australien oder Japan gehen. Nun ist er fast täglich in Mandalay auf der Straße, um in der zweitgrößten Stadt des Landes gegen den Putsch zu demonstrieren. Friedlich. So wie viele andere auch. Doch wie lange bleibt das noch so? Führt die Brutalität des Militärs in einen Bürgerkrieg, der auch das Zentrum des Landes erreicht?

Tätowierungen werden weggebrannt, Handys konfisziert

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