Keine 30 Meter trennen die drei Männer von der Elefantenherde, die sie seit einigen Minuten regungslos von einer Bodensenke aus beobachten. 15, 20 Tiere sind es vielleicht, verteilt zwischen Sträuchern und Bäumen, das kleinste kaum älter als sechs Monate. Friedlich fressen sie vor sich hin, rupfen Gras büschelweise aus der Erde, schütteln den rötlichen Sand ab, um ihre Mahlzähne beim Kauen zu schonen.

Bisher haben die Elefanten das Kamerateam von WildEarth nicht bemerkt. Kommentator Jean-Pierre, kurz JP und seit 21 Jahren im Safaribusiness als Guide und Ausbilder unterwegs, steht sichtgeschützt hinter vertrocknetem Zitronengras. Ein umgefallener Bleiholz-Baum dient als zusätzliche Barriere, sollte die Situation mit den Elefanten plötzlich kippen. Neben ihm Kameramann Johan, mit Technikrucksack und LTE-Antennen ausgestattet, über die die Aufnahmen seines Sony-Camcorders PXW-Z150 an die Regie nach Johannesburg übertragen werden. „Ihr geht in drei Minuten live“, lässt Jarret die beiden über ihre Radio-Ohrstöpsel wissen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.