Wir befinden uns im westlichen Zentrum von Kopenhagen im sogenannten Danner-Haus, einem Frauenhaus, in dem Lisbeth Jessen und Mette Marie Yde, die sich für die Stärkung von Frauenrechten engagieren, arbeiten. Dies ist nur eines von mehreren Frauenhäusern, die die Frauenrechtsorganisation Danner betreibt. Das frisch renovierte Backsteingebäude ist direkt an einer Hauptstraße gelegen. Der große Saal bildet das Herzstück des Inneren, die hellen Holzdielen knarzen etwas, als wir uns für ein Gespräch in Richtung der Fenster begeben. An den Fenstern sieht man Frauenrechtssymbole, die 1979 aufgemalt wurden.

Wo die Leiterin von Danner Lisbeth Jessen und ihre Stellvertreterin Mette Marie Yde unter der Woche Weiterbildungen leiten, spielen am Wochenende Kinder aus dem benachbarten Frauenhaus. Yde blickt nach oben, schaut auf den schief hängenden Kronleuchter und lacht: „Ein paar Kinder haben Fußball gespielt, das sieht man jetzt.“ Ihr Engagement für Frauen liege in der Familie, sagt sie: Schon ihre Mutter habe für Frauenrechte gekämpft und Spenden für das Danner-Haus gesammelt.

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