Das US-Start-up Storyfit setzt Künstliche Intelligenz (KI) ein, um Drehbücher zu analysieren, zu vergleichen und daraus Empfehlungen für die Überarbeitung und Vermarktung abzuleiten. Der Einsatz von KI im kreativen Prozess des Filmemachens wird seit Jahren abgefeiert und gleichzeitig kontrovers diskutiert.

So etwa 2006, als Lars von Trier bei der Produktion seines Films „The Boss of It All“ eine Software namens Automavision einsetzte, um Kamera und Schnitt über einen Algorithmus steuern zu lassen. Oder, noch publikumswirksamer, zehn Jahre später, als der New Yorker Filmemacher Oscar Sharp das Drehbuch für seinen Science-Fiction-Kurzfilm „Sunspring“ komplett von einer KI namens Benjamin schreiben ließ. Der Film lief auf Festivals und löste eine breite Diskussion über die kreativen Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz aus.

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