Berlin - Madlib, der 1973 in Kalifornien geborene Musikproduzent, DJ und Rapper, ist im Grunde ein erfahrener Berufs-Pferdereiter, der auf vielen Rennbahnen zu Hause ist. „So laid back and exact in his attack of the discipline / Like a cat. I wonder what bag he’s next going to get in“, heißt es in einem Ständchen Bill Callahans an Ry Cooder, der in den Neunzigerjahren eine große Öffentlichkeit mit Weltmusik zivilisiert hat. Diese Zeilen sind wie für Madlib gesungen, der als Produzent, DJ und Rapper seit längerem das Gute, Wahre und Schöne in seinen jüngeren Erscheinungsformen deutet.

Dutzende Alben gehen auf ihn zurück. Nun kommt auch ein Soloalbum heraus. Dafür brauchte es des Antriebs eines englischen Bekannten: Four Tet, bürgerlich Kieran Hebden, selbst eine Hausnummer in der elektronischen Musik und im HipHop-Genre, hat von Madlib viel Material zugeschickt bekommen, das er ordnete und in Form brachte. Das Album „Sound Ancestors“ ist gerade erschienen.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.