Mit Technik, Mut und Köpfchen gelingt es Phileas Fogg und Passepartout im Jahr 1872, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Rund 150 Jahre später versuche ich, in sieben Wochen und mit dem Flugzeug die Strecke Lima–Berlin und zurück zu schaffen. Es könnte ähnlich knapp werden wie in dem Roman von Jules Vernes.

Dienstag, 9. März, kurz nach 18 Uhr. Die feuerrote Sonne steht nur noch wenig über dem tiefblauem Pazifik, als ich mit dem Taxi zum Flughafengelände einbiege, um vom peruanischen Lima nach Berlin zu fliegen. Wir passieren geschlossene Laborzelte, in denen tagsüber Covid-Proben abgenommen werden, und halten auf dem menschenleeren Parkplatz. Ich nehme meinen Koffer und gehe zum Eingang. Erster Boarding-Pass-Check, Temperaturkontrolle und die Frage: „Haben Sie Covid-Symptome oder Kontakt zu Covid-Patienten gehabt?“ Ich habe weder das eine noch das andere, dafür zwei Molekulartests und einen gerade einmal zwei Stunden alten Antigentest in der Tasche.

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