Können wir aus der Geschichte lernen? Von gescheiterten Revolutionen oder nur von den geglückten wie unserer sogenannten friedlichen Revolution des Jahres 1989? Was heißt eigentlich „Revolution“? Die große französische Revolution oder die sozialistische Oktoberrevolution sind in Gesamt-Deutschlands Schulen als Lernstoff sicher schon aus sehr unterschiedlicher Sicht an die jeweilige Nachwelt weitergegeben worden. Hat es etwas gebracht? Oder sind Lern- und Begegnungsorte für die Vermittlung an unsere Jugend besser geeignet?

Am 13. November forderte ein Artikel von Rainer Eckert und Ilko-Sascha Kowalczuk in der Berliner Zeitung, dass nicht nur der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848 gedacht und daher nicht nur die Paulskirche in Frankfurt am Main als Gedenk- und Erinnerungsort hergerichtet werden solle. Die Autoren plädieren vielmehr dafür, dass die zentralen Stätten des Widerstandes von 1989, etwa die Gethsemanekirche in Berlin-Prenzlauer Berg und die Nikolaikirche in Leipzig ebenfalls als Orte gesellschaftlichen Nachdenkens, der Erinnerung, Mahnung und Identifikation dringend nötig sind.

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