Am 20. August 2018 blieb ein Sitzplatz in einem schwedischen Klassenzimmer leer. Statt die Schulbank zu drücken, begann die damals 15-jährige Greta Thunberg einen knapp dreiwöchigen Streik vor dem Reichstagsgebäude in Stockholm. Ihr Anliegen: das Klima. Aus dem Ein-Personen-Streik ist in den vergangenen zwei Jahren eine internationale Klimabewegung geworden. Weltweit demonstrieren, vorrangig Jugendliche, jeden Freitag für den Klimaschutz. Die Rede ist von „Fridays for Future“.

Auch zu Corona-Zeiten kann die Aktivistinnen und Aktivisten nichts stoppen. Ob digital, draußen mit Abstand und Maske oder als Fahrradkorso auf vielbefahrenen Autobahnen. Mit ihrem Demospruch „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ machen sie auf sich aufmerksam. Die jungen Menschen sind politisch wie lange nicht. Dabei sind Jugendbewegungen wie diese nichts Neues – in den vergangenen Jahrzehnten gab es einige davon. Auch die 68er-Bewegung war eine linkspolitische Studentenbewegung.

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