Es ist noch nicht lange her, dass Deutsche und Tschechen ihre Beziehungen vor allem im Bann der Geschichte sahen. Nicht der jahrhundertelangen, fruchtbaren gemeinsamen Geschichte in Mitteleuropa, sondern vor allem der Jahre seit 1938 bis in die Nachkriegszeit. Die Zeiten der Besatzung, des Holocausts und der Vertreibung ragten in die aktuelle gesellschaftliche Situation in beiden Ländern als zwei scheinbar nicht vergehen wollende Vergangenheiten. Man fühlte sich dieser Vergangenheit gegenüber für die Gegenwart bestenfalls machtlos, im schlimmeren Falle fürchtete man sich vor ihr.

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