Dresden - Frank Richter ist derzeit der am meisten gefragte Mensch in Dresden. Gerade hat er dem türkischen Fernsehen Fragen beantwortet, nun sind Journalisten aus den USA und den Niederlanden bei ihm. Frank Richter, ein Dresdner Theologe und ein Held aus den friedlichen Revolutionstagen vor 25 Jahren, soll der erstaunten Welt erklären, was los ist in seiner Heimatstadt mit all ihren Pegida-Aufmärschen und dem Gebrüll und Geschrei jeden Montagabend. Der 54-Jährige macht das, gründlich und auch durchaus mit Humor. Oft sagt er auch nur: „Vieles ist auch nicht erklärbar.“

Es war die zwölfte Kundgebung. Wieder wurden Tausende erwartet. Pegida hatte angekündigt, einen Trauermarsch für die in Frankreich ermordeten Karikaturisten von Charlie Hebdo abhalten zu wollen. Trauerflor sollte getragen werden für die Opfer in Paris und die Opfer der Boko-Haram-Mörderbanden in Nigeria. „Pegida verschwinde!“, hielten am Montag französische Karikaturisten dagegen, die sich nicht von den Dresdner Wutbürgern vereinnahmen lassen wollten.

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