DÜSSELDORF. 42 Prozent der Personalchefs in deutschen Unternehmen beklagen, dass das Wissensniveau des durchschnittlichen Hochschulabsolventen im vergangenen Jahrzehnt erheblich gesunken sei. Von 100 Bewerbern entsprächen im Schnitt nur 36 den Wissensanforderungen der Firmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Job- und Wirtschaftsmagazins karriere unter 300 deutschen Unternehmen. Vor allem mit Geschichte, Kunst und Kultur, Politik sowie Rechtschreibung stünden viele Bewerber auf Kriegsfuß. Gute Noten vergeben die "Personaler" ihren Bewerbern immerhin in praxisnahen Fächern. "Wirtschafts- und EDV-Kenntnisse rangieren heute gleichberechtigt neben Geschichts-, Geografie- und multikulturellem Wissen", sagt Rüdiger Hossiep, Wirtschaftspsychologe an der Uni Bochum. (BLZ)