Ein französischer Eurocopter "EC665 Tigre" während des Beginns der französischen Operation Barkhanhe in Mali.
Foto: AFP/Daphné BENOIT 

ParisBeim Zusammenstoß von zwei französischen Militärhubschraubern in Mali sind 13 französische Soldaten ums Leben gekommen. In einer Erklärung des Elysée-Palastes in Paris war am Dienstag von einem „Unfall der beiden Helikopter bei einem Kampfeinsatz gegen Dschihadisten“ die Rede.

Die beiden Kampfhubschrauber seien am Montagabend kollidiert, hieß es dazu aus Militärkreisen. Präsident Emmanuel Macron sprach den Angehörigen der Soldaten sein Beileid aus. Frankreich hat im Rahmen der Mission Barkhane rund 4500 Soldaten in der Sahel-Zone stationiert. Macron versicherte laut der Erklärung, der „harte Kampf gegen den Terrorismus“ in der Region werde fortgesetzt. In Mali ist auch die Bundeswehr im Einsatz. Sie beteiligt sich dort an der UN-Stabilisierungsmission Minusma und der EU-Ausbildungsmission EUTM.

Die Soldaten hätten „einer Gruppe von Terroristen“ nachgestellt, die mit Pick-Ups und Motorrädern in der malischen Grenzregion zu Burkina Faso und Niger unterwegs gewesen seien. Unter den Toten sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums Mitglieder einer Hubschrauber-Einheit sowie Feldjäger, die im Süden Frankreichs stationiert waren. Seit Beginn des französischen Einsatzes gegen Islamisten in Mali im Jahr 2013 wurden nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP damit 38 französische Soldaten getötet.