Potsdam - Die Zahl der aus der Ukraine geflüchteten Kinder und Jugendlichen an Brandenburger Schulen ist erneut gestiegen. Wie das Bildungsministerium in Potsdam am Montag mitteilte, waren es zuletzt (Stand Freitag) 3842. Das sind gut 330 mehr als eine Woche zuvor - Mitte Mai waren es erst etwa 2600.

Derzeit sind 1688 ukrainische Schülerinnen und Schüler in Regelklassen mit zusätzlicher Förderung in Deutsch als Zweitsprache und 747 in Vorbereitungsgruppen mit besonderer Unterstützung zum Erwerb der deutschen Sprache. Hinzu kommen 1407 Kinder und Jugendliche in Regelklassen, die keine Förderung in Deutsch als Zweitsprache erhalten. Insgesamt gehen 2302 ukrainische Schülerinnen und Schüler auf die Grundschule. Sie ist damit mit Abstand die wichtigste Schulform.