Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier legt in Yad Vashem einen Kranz nieder.
Foto: AFP/Ronen Zvulun

Yad Vashem - Die Überlebenden sitzen in Raum 205, ganz am Ende des Ganges. Mehr Frauen als Männer, mit Tee- und Kaffeebechern in der Hand, die Jacken an Haken, die Handys auf dem Tisch, die Rollatoren an der Wand. Sie tragen Akkreditierungskarten um den Hals wie Konferenzteilnehmer. Es ist der 23. Januar 2020. In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem werden 50 Delegationen aus der ganzen Welt erwartet, um der Befreiung von Auschwitz vor 75 Jahren zu gedenken, dazu zählen Hunderte von Journalisten. Die dürfen – aus Platzmangel - zwar nicht an der Veranstaltung selbst teilnehmen, aber im Pressezentrum der Gedenkstätte wird ihnen einiges geboten: Leinwände, Häppchen, und nun ja, Holocaustüberlebende.

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