Berlin - Vor zwei Wochen habe ich den 11. September weggeklickt. Ein Mann schrieb mir eine Mail. Er hieß Thomas Rogér und schien mich gut zu kennen: „Hi Anja“, begann er, um mir mitzuteilen, dass er am 11. September 2001 in seinem Büro in New Haven, Connecticut, saß und die Bilder der Anschläge auf das World Trade Center sah.

Ich dachte, er hätte irgendwie erfahren, dass ich damals in New York war. Roger berichtete mir von seiner Tochter Jean, Flugbegleiterin der American Airlines Maschine, die von Terroristen in den Nordturm des World Trade Centers gesteuert wurde. Und spätestens in dem Moment wusste ich, was kommen würde. Eine Opfergeschichte, die mit einem Spendenaufruf enden würde.

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