Berlin - Das Bild ist eindeutig. Und es ist grün. Das Umfrageinstitut Wahlkreisprognose.de hat in der ersten Maiwoche 2134 Personen in Berlin befragt und daraus eine repräsentative Prognose für die Abgeordnetenhauswahlen im Herbst gefertigt - Wahlkreis für Wahlkreis. Besonders interessant ist dabei der Trend für die Wahlen zu den zwölf Bezirksverordnetenversammlungen. Schließlich ist der Zuschnitt der zwölf Bezirke annähernd identisch mit dem der zwölf Berliner Wahlkreise bei der gleichzeitig stattfindenden Bundestagswahl. 

Natürlich kann man das Wahlverhalten bei einer Kommunalwahl nicht mit dem bei einer Bundestagswahl gleichsetzen. Da spielt einerseits hinein, ob die eine oder andere Partei im Bezirk, im Kiez, gute Arbeit leistet - und andererseits, ob man lieber Armin Laschet, Olaf Scholz oder Annalena Baerbock im Kanzleramt sehen möchte. Aber es ist völlig offen, wie viele Wählerinnen und Wähler wirklich differenzieren werden, wenn sie am 26. September gleich fünf Stimmen abgeben können: Erst- und Zweitstimme für den Bundestag, Erst- und Zweitstimme für das Berliner Abgeordnetenhaus sowie eine Stimme für die heimische BVV.

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