Berlin - „Grenzwertig“ sei die letzte Woche gewesen, sagte ein Spitzenvertreter der Berliner Linken, „beschissen“ nannte sie eine andere, „anstrengend“ ein Dritter. Der Schreck nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Mietendeckel saß den Genossen noch in den Knochen, als sie am Wochenende im Neuköllner Estrel-Hotel zusammenkam, um ihr Wahlprogramm zu beschließen und die Landesliste zu wählen.

„Jetzt erst recht“, war die Losung, die Landeschefin Katina Schubert ausgab. Und ein klares Ziel formulierte sie auch, wenngleich es kaum realistisch scheint. „Wir wollen das Rote Rathaus richtig rot machen.“ Also: stärkste Kraft am 26. September werden.

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