Berlin - Nach der Wahl vor vier Wochen schrieb er auf Twitter: „Bald anders und neu weiter“. Es klang nach Abschied. Sören Benn, Bezirksbürgermeister von Pankow, hatte verloren. Die Linke, seine Partei, war bei der BVV-Wahl nur auf 19,4 Prozent gekommen. Die Grünen lagen weit vorn, mit 24,7 Prozent, damit hatte kaum jemand gerechnet. Pankow besteht schließlich nicht nur aus Prenzlauer Berg und Gebieten wie dem längst ebenso gründlich gentrifizierten Floraviertel, sondern auch aus Weißensee, Buch, Blankenfelde. Die Grünen hatten Cordelia Koch als Bürgermeisterkandidatin aufgestellt, eine Juristin „aus dem schönen Hessen“, wie sie selbst schreibt, die als einen Schwerpunkt ihrer Arbeit in den vergangen fünf Jahren die Pflanzung von 100 Obstbäumen präsentierte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.