Berlin - Nicht jeder denkt bei dem Wort „Volt“ an elektrische Spannung. Manche Menschen denken dabei an eine paneuropäische Bürgerpartei und manche an einen Lieferservice für Essen, der sich „Wolt“ schreibt. Das mussten die Macher der Volt-Partei im Wahlkampf in Berlin feststellen. „Wir standen draußen mit Plakaten“, berichtet der Landesvorsitzende Steffen Meyer, „da kam jemand vorbei und sagte: Ich bestelle irgendwann auch einmal bei euch. Da haben wir gesagt: Nein, die sind wir nicht.“

Es ist gar nicht so leicht, während einer Pandemie mit Lockdown als Partei bekannter zu werden. Vor allem, wenn man noch nicht im Parlament sitzt und in diesem Herbst drei Wahlen in Berlin anstehen: für Bundestag, Abgeordnetenhaus und Bezirke. „Ich denke schon, dass die etablierten Parteien im Parlament einen Vorteil haben“, sagt Carolin Behr, Bürgermeisterkandidatin bei Volt. In Berlin gebe es einige bekannte Gesichter wie Franziska Giffey (SPD) in der Lokalpolitik. „Durch Corona ist es nun schwieriger. Es wird ein harter Wahlkampf für uns. Wir müssen uns gut organisieren, kreativ werden und flexibel bleiben.“

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