Berlin - Ausgerechnet Marzahn-Hellersdorf! Seit der Wende hatten hier stets PDS- und später Linkspartei-Kandidaten die meisten Erststimmen geholt, ab 2002 dann Petra Pau. Doch als die Linke bei der Bundestagswahl am Sonntag insgesamt auf nur 4,9 Prozent kam und drei Wahlkreise gewinnen musste, um trotz Fünf-Prozent-Hürde in Fraktionsstärke ins Parlament einziehen zu können, kamen die nötigen Siege in Berlin aus Treptow-Köpenick, wo Gregor Gysi gewann, und Lichtenberg, wo Gesine Lötzsch siegte. Aber nicht aus Marzahn-Hellersdorf: Dort unterlag Pau mit 21,9 Prozent CDU-Kandidat Mario Czaja (29,4). 

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