Berlin - Die Kanzlerin war unter Druck: Nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach wollte Angela Merkel unbedingt Tatkraft beweisen. So zauberte sie Ende Juli einen Neun-Punkte-Plan aus dem Hut, der auch einfachere Abschiebungen für abgelehnte Asylbewerber vorsah. Sie „begrüße es sehr“, dass die Unternehmensberatung McKinsey dazu im Auftrag des Innenministeriums Vorschläge machen werde“, sagte Merkel.

Nun liegt das Ergebnis vor, und nach allem, was die Welt am Sonntag darüber exklusiv berichtet, ist es wenig überraschend. Die bisherige Praxis der Rückführung sei unzureichend, befinden die Experte. Tatsächlich dürfte die Zahl der ausreisepflichtigen Personen im nächsten Jahr auf mindestens 485.000 wachsen.

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