Berlin - Die Auswirkungen des brutalen Anschlags in der afghanischen Hauptstadt Kabul waren bis nach Berlin zu spüren. Mindestens 80 Menschen wurden durch eine Autobombe, die am Morgen im streng gesicherten Botschaftsviertel detonierte, getötet, Hunderte verletzt. Auch in der Deutschen Botschaft richtete der Sprengstoff schwere Schäden an. Nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin wurde ein afghanischer Wachmann, der für eine lokale Sicherheitsfirma arbeitete, getötet, eine entsandte deutsche Botschaftsmitarbeiterin wurde leicht verletzt, eine afghanische Mitarbeiterin schwer. Am Morgen traf ein Krisenstab im Auswärtigen Amt zusammen, um die kritische Lage zu erörtern.

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