Berlin - Eine selbstkritische scheidende Parteivorsitzende, eine kühle Kanzlerin, warme Worte aus München und dazwischen ein paar Bildwackler – das war der erste Teil des digitalen Parteitages der CDU. Spannend wird es erst am Sonnabend-Vormittag, denn dann wird nach elf langen Monaten endlich ein Nachfolger für Annegret Kramp-Karrenbauer gewählt, die vor fast einem Jahr ihren Rückzug verkündet hat.

Sie erwähnte ihn ihrer Abschiedsrede gleich mehrfach die „ungewöhnlichen Angriffe“, mit denen man „schon glaubte, uns zerstört zu haben.“ Und plötzlich ging einem das Rezo-Video von der Zerstörung der CDU nicht mehr aus dem Kopf, das kurz vor der Europa-Wahl für Aufruhr sorgte. Die CDU hat es offenbar nachhaltig erschüttert. Im unvermeidlichen Imagefilm, der der Rede von Generalsekretär Paul Ziemiak voranging, wurde den Zuschauern regelrecht eingehämmert, wie modern und digital und schnell und dialogfähig die CDU jetzt ist.

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