Berlin - Geschieden sind sie, aber sauber voneinander getrennt noch lange nicht: Die Partei AfD erwägt rechtliche Schritte gegen Alfa, die am vergangenen Wochenende in Kassel gegründete neue Partei des ehemaligen AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke. Der soll nicht nur einige Tausend Mitglieder aus seiner ehemaligen Partei mitgenommen, sondern auch ganze Passagen aus dem Parteiprogramm der Alternative für Deutschland in das neue Unternehmen hinübergerettet haben. Nun will Luckes Erstpartei womöglich seine Zweitpartei verklagen.

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung geht es bei dem Streit um angeblich nahezu wortgleiche Passagen in den Parteiprogrammen der AfD sowie der neugegründeten Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa). AfD-Sprecher Christian Lüth sagte, es sei „erstaunlich, wie viele Programmpunkte schlichtweg von unserem Programm kopiert wurden“. Daher würden „rechtliche Schritte wegen Diebstahls geistigen Eigentums“ geprüft.

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