Dresden - Fast drei Jahre danach ist in Sachsen ein bizarrer Streit darüber zu Ende gegangen, ob die Landtagswahl 2014 wiederholt werden muss oder nicht, bevor die nächste 2019 ansteht. Sie muss es nicht, befand nun der parlamentarische Wahlprüfungsauschuss in Dresden und wies damit Einsprüche des AfD-Politikers Arvid Samtleben zurück, der sich mit seiner Partei verkracht hatte.

Der Mann aus Ostsachsen, ein innerparteilicher Gegner der Bundes- und Landesvorsitzenden Frauke Petry, hatte sich 2014 von der Parteispitze ausgebootet gefühlt. Die AfD hatte den früheren Bautzener Kreisverbandschef zwei Monate vor der Wahl von der Wahlliste gestrichen. Wäre das nicht passiert, säße Samtleben nach den guten Ergebnissen für die AfD heute im Landtag.

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