Berlin - Ein Gespenst geht um in Deutschland. Es ist Frühherbst, es ist Wahlkampf, und es ist laut auf den Straßen und Marktplätzen. Trillerpfeifen, Buhrufe, Sprechchöre. Dass immer wieder Auftritte der Bundeskanzlerin gezielt gestört werden, im Osten wie im Westen, hat sie inzwischen schon selbst kommentiert. Sie drücke sich nicht vor den unbequemen Orten, sagt Angela Merkel  – auch als „Ermutigung derer, die sich gegen Hass stellen“.

Davon gibt es viele, auch in Ostdeutschland. In den Medien ist nur wenig von ihnen zu sehen, aber sie sind da, auch an diesem Dienstagabend in Jena. Laut ist es auch bei ihnen, wenn sie gegen Kundgebungen von AfD oder NPD auf die Straße gehen. Es geht dabei oft bunt und friedlich zu, aber auch hier ist mitunter Wut zu spüren.

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