Berlin - Hier gibt es schon einmal eine kleine Auswahl, was im 78-seitigen Programm der AfD auf jeden Fall zum Thema wird.

Muslime und Islam: Für die AfD gehört der Islam nicht nach Deutschland. Sie fordert klare Beschränkungen. Konkret: keine Minarette, kein Ruf des Muezzins, keine Vollverschleierung, verpflichtender Sportunterricht für muslimische Schülerinnen und Schüler, verpflichtende Teilnahme an Klassenfahrten.

Euro, EU, Militäreinsätze: Die AfD lehnt den Euro ab. Sie fordert eine Volksabstimmung über den Verbleib Deutschlands in der Währungsgemeinschaft, wenn die EU „nicht unverzüglich zu den ursprünglichen Stabilitätsgrundsätzen des Euro zurückkehrt". Ansonsten: Das Projekt geordnet beenden. Die Kompetenzen der EU sollen beschnitten, die der Nationalstaaten erweitert werden. Eine EU-Außenpolitik ist für die AfD inakzeptabel. An Nato-Einsätzen soll sich Deutschland nur noch bei UN-Mandat beteiligen. Zur Stärkung der Bundeswehr will die AfD die Wehrpflicht wieder einführen.

Einwanderung und Grenzen: Die AfD fordert den kompletten „Paradigmenwechsel“: Neuregelungen bei der Asylzuwanderung, der Personenfreizügigkeit in der EU, der Zuwanderung aus Drittstaaten und bei bei der Integration von Einwanderern. Dazu strenge Personenkontrollen an den Grenzen und die sofortige Abschiebung abgelehnter Asylbewerber.