Berlin - Seit fünf Tagen haben Abu und Ahmad kein Wasser getrunken und nichts gegessen. Ihre Verzweiflung ist schon vor der ersten Frage spürbar, sie wirken wie Trauernde. Seit dem 17. August stehen die Brüder, die ihren Nachnamen aus Sicherheitsgründen nicht nennen wollen, als Mahnwache vor dem Auswärtigen Amt, um ihre Familie in Afghanistan zu retten – jeden Tag stehen sie zwölf Stunden lang. Einer ihrer Brüder war bis zum Abzug der Truppen Ortskraft für die Bundeswehr, auch der Schwager, Cousin und dessen Frau haben für die Nato-Kräfte gearbeitet.

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