Kabul - Die Parlamentswahl in Afghanistan wird von Gewalt und groben organisatorischen Schwierigkeiten überschattet. Bei einem Selbstmordanschlag während der afghanischen Parlamentswahl sind am Samstag in Kabul mindestens 15 Menschen getötet worden. Das bestätigte der Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi. Unter den Toten befänden sich mindestens acht Polizisten. Mindestens 60 Personen seien verletzt worden.

Der Sprecher der Polizei von Kabul, Kiam Basir Mudschahid, sagte, dass sich ein Selbstmordattentäter in der Nähe eines Wahllokals im nördlichen Stadtteil Sar-i Kottal in die Luft gesprengt habe, nachdem er als Attentäter identifiziert worden sei. Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

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