Voll verschleierte Frau mit Kind in Kabul. 
Foto: Jordan Siegel

Kabul - Jener Moment, der alles veränderte, war der, an dem die 27-jährige Farkunda zu Unrecht beschuldigt wurde, einen Koran verbrannt zu haben. Sie wurde dafür von einem Lynchmob aus Männern erst zu Tode geprügelt, dann in ein trockenes Flussbett geworfen und angezündet. Die Täter waren keine hoffnungslos rückständigen Männer mit Bärten, Turban und einem seltsamen Verständnis von Religion, sondern junge Typen mit Jeans und Turnschuhen. Sie filmten den Mord mit ihren Handys und stellten ihn ins Netz.

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