Beim jährlichen Al-Kuds-Tag werden die Hisbollah und der Iran gefeiert.
Foto: Imago

Berlin - Am Sonnabend werden in Berlin und anderen europäischen Städten wieder Tausende für die Vertreibung der Juden aus Jerusalem und die Vernichtung Israels demonstrieren. Der am letzten Sonnabend im Ramadan stattfindende Al-Kuds-Tag geht auf den iranischen Revolutionsführer Ajatollah Chomeini zurück.

Obwohl bei den Demonstrationen immer wieder die libanesische Terrororganisation Hisbollah und ihr Führer Hassan Nasrallah gefeiert werden, sehen sich die deutschen Behörden rechtlich nicht imstande, den Aufmarsch zu verbieten. Schließlich, so ihre Begründung, habe die Europäische Union 2013 nur den militärischen Arm der Hisbollah verboten, nicht aber den "politischen". Dieser darf sich weiter betätigen, Spenden sammeln und Propaganda betreiben.

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